Hier ist unser Whippetrüde
Rikki Tikki vom grünen Fichtelgebirge zu sehen.
Geb.: 19.10.1998
Rufname: Rikki, Tikki Rikki, Schubladenhund, Grummel, Bärchen, Rennschnecke.
Familienmitglied seit Februar 1999
Wesen: Verschmust, sehr liebesbedürftig, hochintelligent, anderen Hunden freundlich gesinnt.
Hauptmerkmal: wählerischer Fresser - aber Leckerchen versessen, liebenswerter Dickkopf, Lausbub.

Auf dieser Seite möchten wir erzählen wie wir zu unserm Lausbuben Rikki Tikki kamen.
Aufgrund unserer Entscheidung für Montana einen Zweithund in die Familie zu holen stand ersteinmal die schwere Qual der Wahl vor der Tür. Was für einen Hund sollten wir wählen.
Zuerst schauten wir uns wieder in den Tierheimen um, dies ging über mehrere Monate da wir keinen für uns geeigneten Hund finden konnten.
Wir wollten wieder einen kurzhaarigen Hund, zudem musste er zwingend zutraulich zu Menschen sein um Montana eine Richtung zeigen zu können.
In einem Hundebuch klebten wir kleine Notizzettel ein, bei allen Rassen die uns erst einmal vom äusseren Erscheinungsbild zusagten. Dann wurde aussortiert nach Grösse und Wesen. Schon recht bald merkten wir, dass unsere Favoriten allesamt bei den Windhunden zu finden waren. Es war aber auch der Deutsche Pinscher in der Auswahl. Dieser schied jedoch nach verschiedenen Gesprächen mit Züchtern wieder aus.
Dann schauten wir uns eine 1 jährige Dobermannhündin an, die laut Telefongespräch in keinster weise ängstlich gegenüber Menschen sein sollte. Doch von wegen, das gleiche Bild wie bei Montana, also wieder ohne Hund nach Hause. Dann hatten wir für 3 Tage einen imposanten Dobermannrüden im Alter von 4 Jahren bei uns, denn die Besitzer nicht mehr halten konnten. Dieser Schuss ging jedoch nach hinten los. Jackson, stolze 76 cm Stockmass, Gewicht ca. 50 kg, hatte ein sehr einnehmendes Wesen. Er drängte Montana noch weiter in ihre Zurückgezogenheit, da er sich immer in den Vordergrund stellte.
Der Hauptgrund jedoch, das wir uns so schnell zur Aufgabe zwangen, war die Tatsache, daß er ohne Rücksicht auf Verluste, Montana beim Spielen einfach umnietete.
Sie flog wie ein Ball durch die Luft. Als sie ihn daraufhin einmal anknurrte, stürzte er sich auf sie. Dies und noch einige andere Dinge bewogen uns, ihn zurückzugeben bevor wir es nicht mehr über das Herz bringen würden.
Dann standen eines Tages in einer Hundezeitschrift wieder eine Dobifrau und ein Whippetwurf. Wir entschieden uns zuerst die Whippets anzusehen. Also fuhren wir am Vormittag los, wir hatten über 200 km vor uns. Zuerst landeten wir in einem Stau. Denn wollten wir umfahren, daraufhin verfuhren wir uns, es schneite wie verrückt und es wurde später und später. Nach einem Telefonat mit der Züchterin erkundigten wir uns nach Übernachtungsmöglichkeiten im Ort.
Am nächsten Morgen ging es dann voller Ungeduld auf zu der Whippetfamilie. Der erste Eindruck: Drei kleine dünne Geschöpfe kamen freudig erregt auf uns zu gestürmt als wir die Wohnung betraten, schon damals brachte Rikki uns zur Begrüssung netterweise sein Spielzeug. Solche Farben hatten wir noch nie gesehen. Wir unterhielten uns ausgiebigst mit der Züchterin über die Rasse Whippet, über Rikki Tikki, seine Mutter, seine Abstammung, seinen bisherigen Werdegang - er war bereits 4 Monate alt. Dann ging es raus in den Schnee, ich war immer noch etwas skeptisch wie dieser kleine Wicht mit unserer grossen Dobimaus zurechtkommen wollte.
Da er jedoch auch mit Königspudel aufgewachsen war, hatte er keinen Respekt vor Montana - dieses Problem war also auch beseitigt. Wir konnten einfach unsere Finger nicht von diesem kleinen Wicht lassen. Als dann das Telefon klingelte und sich jemand nach Rikki erkundigte, war der Würfel gefallen - wir hatten Familienzuwachs bekommen
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