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Kinder:
Rikki liebt Kinder und Kinder lieben Rikki. Er hat eine wundervolle Art mit Kindern umzugehen. Er ist sanft und vorsichtig, kann aber auch je nach Verhalten und Umgang des kleinen Gegenübers auch temperamentvoll mit diesem durch die Gegend springen.
Selbst Mädels und Jungs die vor Hunden grosse Angst haben, tauen mit Rikki schnell auf und wollen gar nicht mehr nach Hause. Sie füttern ihn und vertrauen ihm recht schnell, er nimmt die Leckerchen ruhig und vorsichtig ohne jegliche Hast und ohne Spucke von allen Körperteilen auf denen sie kunstvoll trappiert werden. Sei es auf den Augen, in den Haaren oder auch unterm T-Shirt. Bei Montana wird es da doch schon etwas feuchter:-))
Sie spielen mit ihm, üben Sitz, Platz, Bleib oder gib Pfote. Sie finden es immer ganz ganz toll, wenn Rikki Ihnen mit seiner kalten Nase die Haare durchwuschelt, ihre Ohren und Augen untersucht und sich so lieb kuscheln lässt. Bei Rikki muss man selbst bei Kleinkindern keine Angst haben, dass er Sie umwirft, er gibt immer fein Acht auf die kleinen Menschenkinder. Wollen Sie nichts von ihm, lässt er sie in ruhe. zurück
Katzen:
Da Rikki bereits bei unserer Züchterin mit einer Katze aufgewachsen ist, war und ist auch dies kein Problem. Mit unserem jetzigen Kater kann er zwar nicht spielen, da Bilo vor unserer Zeit in seinem 5 Jahren noch nie einen Hund gesehen hatte, aber auch das wird akzeptiert. Auch bei Freunden werden die Katzen nicht bedrängt. Beim Gassigehen kann es jedoch schonmal passieren, dass er einer Katze hinterher flitzt. zurück
Bellen:
Auch ein Whippet kann bellen, ist jedoch kein notorischer "Kläffer". Sicherlich hat sich Rikki diese Eigenschaft auch etwas von Montana abgeschaut. Kommt Besuch schlägt Rikki an, ist aber auch sofort wieder ruhig, sobald man angezeigt hat, dass man den Fremdling bemerkt hat. zurück
Regen:
Nein, Regen mag unser Whippi nicht so gerne. Da dreht man frühs doch schon mal an der Haustüre einfach um und geht wieder rein. Muss man dringend wird sich ganz eng an die Hauswand gedrückt um ja möglichst nicht nass zu werden. Geht man jedoch Gassi ist er natürlich auch dann Gewehr bei Fuss. Im Sommer macht Regen nicht soviel aus. Ist es zusätzlich noch kalt vor allem aber windig ist Rikki recht schnell durchgeweicht und kühlt dann auch relativ stark aus. Dann ist ihm die Freude deutlich anzumerken, wenn man den Nachhauseweg einschlägt. zurück
Schnee:
Rikki mag Schnee. Da kann man drin rum hüpfen wie ein frecher Floh. Es muss aber schon richtiger sein. So eklig nasser Schneematsch ist dann doch nicht so ganz sein Lieblingsuntergrund. Schnee wird auch schon gerne mal gefressen. Zum Glück hat Rikki keinen empfindlichen Magen und bekommt dadurch auch keine Gastritis. Also lieber minus 10 Grad und Schnee als 5+ und regen! zurück
Schwimmen:
Nee, schwimmen ist nicht so unsere Stärke. Rikki kann zwar schwimmen, aber es ist sagen wir mal nicht seine Lieblingsbeschäftigung. Das heisst aber nicht das er wasserscheu ist. Im Sommer legt er sich gerne ins Wasser, so dass nur noch sein süsser kleiner Kopf heraus lugt. Ist es richtig heiss, geht er wenn es nicht anders einzurichten ist auch ins tiefe Wasser, aber ansonsten schwimmt er eigentlich nur, wenn ich schwimme und ihn rufe, dann schwimmt er zu mir. Geht es dann wieder raus ist erstmal eine Runde trockenreiben oder rennen angesagt. Wer jetzt im Weg ist hat äusserst schlechte Karten, Kleidung und Handtücher sollten besser in Sicherheit gebracht werden, da Rikki sehr wohl weiss, wie er sich darauf trocken schrubbeln kann. Auch Füsse von Zweibeinern sind da äusserst beliebt. Da wickelt er sich wie eine Katze um die Beine. zurück
Hasen:
Hasen sind was tolles. Das findet zumindest Rikki. Am Liebsten sind ihm die Hasenfelle aus unserem Schrank. Wehe man lässt das Felllager einmal offenstehen:-)) Gleich ist unser Grosswildjäger Rikki Tikki zur Stelle - es ist als hätte er einen eingebauten Empfänger für speziell diese Schranktüre - und erbeutet sich ein solches echtes gegerbtes Hasenfell.
Mit stolz geschwelter Brust schleift er es dann durch die Wohnung, wild wie ein Löwe wird das Fell tot geschüttelt und dann die Beute erlegt! Nun wird es zerkleinert, sehr zu unserem Leidwesen, da der arme Hase dann völlig sein Fell lässt. Es sieht dann bei uns aus, als hätte eine Grossjagd stattgefunden. Am schlimmsten ist es, wenn Rikki diesen Beutefeldzug im Bett vollbringt. Es sieht dann aus, als hätten 100 Langhaarkatzen im Fellwechsel bei uns geschlafen. Mit schmerzenden Herzen müssen wir ihm daher dieses Vergnügen immer relativ schnell aus den Fängen reissen.
Lebende Hasen werden natürlich auch nicht verschmäht. Sieht man einen auf der Wiese hüpfen und Frauchen hat nicht schnell genug reagiert, wird das natürliche Coursing eröffnet. Jedoch gibt es bei uns zum Glück nicht all zu viele Hasen und Rikki ist je nach Entfernung und unserer Reaktion doch auch unter Kontrolle zu bringen. Auf Spurensuche darf er sich nicht begeben, dass wird bei rigoros unterbunden. Verliert Rikki den Augenkontakt zum Jagdobjekt kommt er auch sofort zurück. Bisher war es eigentlich wenn dann so, dass er nach wenigen Augenblicken wieder bei mir war. Er geht aber auch grundsätzlich immer frei und wenn ich im Jahr auf 8 Jagdausflüge komme, ist das wahrscheinlich schon äusserst hoch geschätzt. zurück
Jagen:
Wenn ich ehrlich bin, habe ich im sogar selbst die Jagd freigestellt. Bis zu seinem 2 1/2 Lebensjahr hat er nicht einmal versucht zu jagen. Von klein an habe ich mit ihm geübt, von sich bewegenden Gegenständen abzulassen. Vom Ball musste er sich abrufen lassen und lauter solche Spielchen. Das hat auch sehr gut funktioniert. Einmal geriet er durch einen dummen Zufall beim Jagdspiel mit Montana in die Situation, dass sie beim Rennen mit Rikki an einen aufspringenden Hasen geriet. Montana nix wie hinterher und Rikki bereits im rennen mit. Auch danach konnte ich Ihn auf Befehl vom Wild abhalten. Eines Tages an einem schönen Sonntag sah ich auf einer Wiese einen Hasen sitzen. Ich leinte Montana an und wollte Rikkis Gehorsam in dieser Situation festigen. Dummerweise blieb dieser blöde Hase sitzen und Rikki ging nicht auf ihn zu. Zu meiner eigenen Schande muss ich gestehen, dass mir nun das absolute Freigabewort über die Lippen flutschte - OK. Mit diesem Befehl bekommt der Hund die Freigabe das Gewünschte zu tun. Sprach - getan, Rikki wetze los und jagte das erste Mal gezielt ein lebendes Objekt. Seither kann ich nicht mehr 100% für seinen Gehorsam garantieren. Ich habe mit diesem Befehl die Jagd legitimiert. zurück
Allein bleiben:
Da wir beide berufstätig sind, ist Rikki daran gewöhnt mit Montana allein Zuhause zu bleiben. Vormittags sind es gute 4 Std. dann komme ich in der Mittagspause nach Hause und habe 1 Std. Zeit mit den Beiden Gassi zu gehen. Dann sind es noch mal ca. 2,5 Std. bis Axel nach Hause kommt. Mittwochs ist es nur ein halber Tag, ebenso Freitags. Früher kam es dabei regelmässig vor, daß Rikki sich die Klopapierrolle geschnappt hat und sie abgerollt hat, es sah bei uns dann immer aus wie Fasching. Aus unserer eigenen Erfahrung und Gesprächen mit anderen Whippetbesitzern kann ich nur davon abraten einen Whippet alleine zu halten wenn man berufstätig ist. Der Whippet hat eine extrem starke Bindung zu seinen Menschen, ohne einen Kumpel könnte es ansonsten unter Umständen zu Problemen mit dem Alleinsein kommen. Wir haben hier ein Ritual eingeführt. Wenn wir zur Arbeit gehen bekommen die beiden etwas zum knabbern. Dadurch sind sie erstmal eine zeit lang beschäftigt. Montana würde mir manchmal am liebsten einen Tritt geben damit ich endlich gehe, sie lauert dann richtig darauf das ich endlich verschwinde. Kommt man nach Hause ist es Rikki´s grösstes bestreben einem etwas zu “schenken”. Er rennt dann wie wild durch die Wohnung und sucht ein Spielzeug das er bringen kann. Zur Not wird dann auch mal ein Hausschuh gebracht, richtig verzweifelt ist er, findet er nichts was er bringen kann. Aber auch dem ist Abhilfe zu schaffen, dann muss eben die Hundedecke aus dem Körbchen herhalten. zurück
Knuddeln:
Rikki ist ein Schmuser. Sei es bei uns oder mit Montana. Körperkontakt ist angesagt. Aber nicht jeder X-beliebige steht in seiner Gunst. Rikki´s Knuddelverhalten ist schon an wirkliche Sympathie geknüpft. Mag einer diese dünnen Gestalten nicht und möchte halt einfach mal so streicheln, kann er mal erleben wie ein Hund das typische Verhalten einer Katze an den Tag legen kann. Er biegt den Rücken dann nach unten durch wie eine Katze und das Missgefallen ist ihm mehr wie deutlich anzusehen. Ist man unterwegs, merkt man an seinem Verhalten gleich ob der gegenüber in hübsch findet oder nicht. Wenn ja werden ausgiebige Schmuseeinheiten abgeholt. Einmal an einem Flohmarkt vom Hundeverein hatte ich die Beiden an einem Pfosten angebunden, da ich kurz etwas helfen musste. Auf einmal kam ein Bekannter und sagte mir, dass da einer bei Rikki stehen würde. Ich drehte mich um, um die Lage zu sichten, Rikki sprang und hüpfte an einem fremden Mann hoch und war sichtlich von diesem angetan. Es stellte sich dann im Gespräch heraus, dass dieser selbst eine Whippethündin zu Hause hat. Am selben Tag - es war recht frisch an diesem Morgen - Rikki hatte vorher an einem Umzug Bonbons aus seinen Packtaschen an Kinder verteilt und wir mussten nun auf unseren nächsten Einsatz warten, ich hatte ihn nicht an der Leine, pickte er sich einen Mann im Anzug aus der Menge und schrubbelte sich an dessen Beinen warm. Der Arme hat sich über Rikkis Gunst wahnsinnig gefreut und hatte auch in keinster Weise sorgen um seinen schicken Anzug. zurück
Verhalten gegenüber anderen Hunden:
Rikki hat ein super Verhalten gegenüber anderen Hunden. Er ist absolut friedfertig. Agressionsverhalten liegt ihm nicht. Konflikte werden souverän bewältigt. Auf Provokationen geht er nicht ein, bisher ging er aus Spannungen mit anderen Rüden immer als Gewinner heraus und das ohne Kampf. Selbst stadtbekannte Raufer akzeptieren die ruhige aber konsequente Art Rikkis. Einmal von Ihm bei pöbeleien Ignoriert und dumm stehen gelassen, machen sie diesen Versuch kein zweites mal. Rikki ist kein Hund der den Konflikt sucht, er geht ihm aber auch nicht aus dem Weg. Jedoch wird er ohne Gewalt gelöst. Es genügt ein Knurren, ein Blick und die Hunde akzeptieren seine Stellung.
Rikki verhält sich gegenüber Hündinen wie ein richtiger Charmeur. Sie werden nicht wie von so vielen Rüden von ihm bedrängt. Er ist lieb und sanft zu der Hündin seiner Wahl. Einfach aufreiten gibt es bei ihm nicht. Zeigt die Hündin ihr Missgefallen wird es durch einschmeicheln - Ohrenlecken, Spielaufforderung - versucht, bringt es nichts lässt er sie ihn Ruhe. Selbst bei läufigen Hündinen ist der Gehorsam kein Problem. Unsere Freundin Azali darf uns auch während Ihrer Läufigkeit besuchen. Rikki testet Ihre Bereitschaft aus und ist es noch nicht so weit, wird Sie in Ruhe gelassen. Er hat jedoch schon mit seinem Charme so manche Hündin davon überzeugt, dass sie eigentlich noch Stehtag hat:-)
Viele Jungrüden nehmen Rikki als ihr grosses Vorbild. Sie sind dann wie ein zweiter Schatten. Schnüffelt Rikki an einem Grashalm, macht es der Jüngling nach, legt er sich hin, legt sich der andere hin, pinkelt er, wird auch gepinkelt, macht er wuff wird auch das nachgemacht. Er hat mit seinem ausgeglichenen Charakter guten Einfluss selbst auf sonst völlig überdrehte Hunde.
Was Rikki gar nicht mag sind so überkandidelte Kandidaten die ohne Respekt und Anstand auf ihn zustürmen. Hier wird dann freundlich aber bestimmt gemassregelt. Ebenso wie Rikki Respekt gegenüber seiner Individualdistanz je nach Sympathie zu seinem Gegenüber fordert, respektiert er aber auch im Gegenzug die seiner vierbeinigen Kollegen. zurück
Allgemeines:
Auch die allgemeine Meinung mit hohen Zäunen trifft bei uns nicht zu. Wir hatten ca. bis zu Rikkis 1 1/2 - 2 Lebensjahr keinen Zaun um unser Grundstück. Wir wohnen im Dorf an einer Hauptverkehrsstrasse unterhalb unseres Hausen und einer etwas schwächer frequentierten ein Haus weiter oben. Direkt gegenüber zwischen den Häusern war eine brachliegende verwilderte Wiese, darauf durfte unsere Hunde sich vergnügen. Sie durften immer unbeaufsichtigt aus dem Haus. Es ist noch nie ein Hund abgehauen oder auf das Grundstück der umliegenden Nachbarn gerannt.
Nur ein einziges Mal ist Rikki flöten gegangen. An diesem Tag hatte er unterwegs beim Spaziergang einen Knochen gefunden. Diesen habe ich ihm abgenommen und wieder auf die Wiese geworfen. Auf dem Heimweg hatte ich einen anderen Weg ausgewählt. Nach über 4 Std. wollte Rikki dann nach draussen. Ich dachte mir nichts dabei und liess ihn wie gewohnt zur Türe raus. Als er jedoch nach einigen Minuten noch nicht wieder zurück war, ging ich ihn rufen. Es kam jedoch kein Rikki obwohl er sonst beim ersten Rufen sofort auf der Matte stand, gab es doch dann was leckeres wenn man schnell genug gerannt kam. Hm ich machte mir sorgen und ging raus um nach ihm zu schauen. Im Garten war er nicht, auf der Wiese auch nicht. Ich liess einen lauten Pfiff los und ging Richtung des vorherigen Spaziergangs. Da kam mir eine Bekannte entgegen und meinte sie hätte ihn vorhin rennen sehen und da kam er auch schon angeflitzt. Er freute sich wie ein Honigkuchenpferdchen über den Knochen in seinem Maul:-)
Das war das erste und einzige Mal das er abgehauen ist. Inzwischen haben wir einen pro forma Zaun aufgestellt, da der Weg zwischen unserem Grundstück und der Wiese inzwischen relativ stark genützt wird und die Leute dann einfach Angst haben vor unseren Vierbeinern. Zudem wurde die Wiese zwischenzeitlich verkauft und ein Haus darauf gebaut, welches selbstverständlich dadurch für unsere Hunde tabu ist. Der Zaun könnte jedoch sogar von einem Dackel überwunden werden und dient eigentlich mehr zur Beruhigung der Leute - es ist ja ein Zaun da! Rikki würde dies von gewollten Ausflügen in keinster Weise abhalten.
Dies kommt auch des öfteren vor wenn bei unseren Eltern die Haustüre geht, passt man da nicht auf hüpft er aus dem Stand über das an dieser Stelle ca. 1,5 m hohe Gatter und flitzt nach oben um sich Leckerchen abzuholen. Leider wird er für diesen Ungehorsam auch immer noch gebührend belohnt:-(( Aber ansonsten geht er nicht über den Zaun oder das Gatter zurück
Kleine liebenswerte Eigenheiten:
Da ich Betteleien strikt ablehne und Rikki das auch weiss, versucht er es gelegentlich bei mir mit einem Trick. Früher als Welpe bekam Rikki ja immer ein Leckerchen wenn er schön schnell auf rufen hereinkam. Hat er nun Hunger zeigt er an, dass er nach draussen muss, dann witscht er wie ein Blitz raus, dreht draussen auf dem Absatz um, rennt wieder rein und verlangt freudestrahlend nach seiner Belohnung für das schnelle kommen. Oft kann ich da dann nicht widerstehen, jedoch mehr als 1 x funktioniert auch das bei mir nicht.
Axel kann da (wie bei Männern so oft) Rikkis Schmeicheleien schon nicht so leicht widerstehen. Bei Ihm kommt er schon leichter ans Ziel. Vom Augenkontakt, über Pfote hin zum wimmern und winseln, hochhüpfen, von Axel zum Leckerlielagerplatz und wieder zurück bis hin zu seinem letzten Rettungsanker dem Tauschgeschäft - ein Spielzeug gegen ein Leckerchen - wird hier die ganze Trickkiste ausgepackt. Wird er einmal überhaupt keines Blickes von Axel gewürdigt wird es über mich versucht. Sitzen wir im Arbeitszimmer an unseren PC (Wir sitzen uns gegenüber) kommt Rikki dann zu mir und setzt sich frech auf meinen Schoss. Nun sitzt er genau in Axels Sichthöhe. Jetzt hat er alle Zeit und Ruhe der Welt Axel penetrant anzustarren. Hier hat er auch keine Hemmungen seine kleinen unverschämten Pfoten auf den Schreibtisch zu stellen und wenn alle Stricke reissen über den Tisch hinweg zu Axel hinzulaufen. Der Schlingel merkt nämlich genau, wann er so was machen kann. Ich lach mich da nämlich immer halb tot über seinen Einfallsreichtum um an ein Leckerchen zu gelangen.
Sind Leute zu Besuch oder wir bei anderen eingeladen macht er ein ähnliches Spiel. Er sondiert dann die Person aus die ihn am meisten beachtet. Dieser Person wird dann durch Blickkontakt erst einmal gezeigt wo die Leckerchen versteckt sind. Zuerst baut er wieder den Blickkontakt auf. Hat er diesen wendet der den Blick auf den Schrank mit den Leckerchen, dann schaut er wieder auf die Person, bleibt diese in Kontakt, geht es dann zum nächsten schritt, er läuft in Richtung der Leckerchen und baut dann wieder den Blickkontakt auf, so bekommt er eigentlich meistens jemanden dazu im zu folgen und je nachdem ob ich es genehmige auch etwas zu füttern.
Hat Montana eine Verletzung mutiert Rikki zu der sogenannten übervorsichtigen Mami. Er ist dann völlig abgedreht und muss bemuttern und betütteln. Als Montana nach einer Blutegeltherapie schon fast geblutet hat wie eine abgestochenen S... war er völlig weg, er versuchte immer das viele Blut zu beseitigen und kam gar nicht mehr hinterher. Er hatte die ganze nacht keine Ruhe vor lauter Sorge um Montana gehabt, ich hab ihn dann bei mir in die Kniebeuge gelegt und da konnte er dann wenigstens etwas entspannen.
Dann gibt es ja wie bereits erwähnt Rikki´s Teppichwälzerei. Ist Rikki nass oder kommt aus dem kalten, hat er gefressen oder ist einfach gut drauf, wälzt er sich auf allem was teppichartig ist. Im Urlaub werden als erstes immer die Teppiche eingeweiht, da fliegen dann die Beinchen nur so in die Höhe. Zu Teppichen gehört nun doch auch etwas schon fast windhundtypisches: Decken! Rikki legt sich nur äusserst ungern auf harte, kalte Böden ohne Decke. Lieber verharrt er Stunden ruhig im Stehen wie sich auf einen solchen Untergrund zu legen.
Schlafen, ja wo wird er wohl schlafen: Im Bett, am liebsten unter der Decke. Wobei er zu unserem Leidwesen seid wir einen superweichen Kuschelkorb im Schlafzimmer stehen haben auch immer öfters dort schläft. Wir “zwingen” ihn dann manchmal sogar dazu bei uns zu schlafen. Die Treulose Seele kann doch nicht einfach auf dem Boden schlafen:-)) Nee, also im ernst würden wir das nicht wollen mit dem Bett, wäre das bei entsprechend ansprechendem Hundekorb auch kein Problem. Im Urlaub muss Rikki je nach Gegebenheit ja schon immer ausserhalb nächtigen und das funktioniert in der Regel auch ohne Probs. zurück
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