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Wasser:
Montana sudelt gerne in seichten Gewässern herum, schwimmen liegt ihr aber nicht so. Duschen wird gerne hingenommen, da man ja danach ein Leckerchen bekommt, wird in der Badewanne gewaschen hüpft sie sogar von alleine rein. Im Meer baden ist nicht so ihr Ding, die ersten Versuche endeten jedesmal mit einer grossen Welle über dem Kopf, seither hüpft sie immer im niedrigen herum. Einmal am Atlantik hatten wir echt Angst, sie schwamm das erste mal richtig raus, immer weiter und weiter, sie hat gemeint wir wären noch draussen, es ging ein ganz schöner Wind, wir mussten echt brüllen, dann hat sie gemerkt dass wir am Strand sind und drehte endlich und zum Glück um. zurück
Hunde:
Montimaus liebt Hunde aller grössen und Rassen. An der Leine oder auf ihrer Decke macht es zwar manchmal einen anderen Anschein, aber sie hat noch keinem Hund ein Härchen gekrümmt. Was sie nicht mag ist wenn fremde Hunde zu ungestüm auf sie zu gerannt kommen und sie regelrecht überfallen - das verbietet sie sich durch "Naserunzeln" oder ein leises knurren. zurück
Spielen:
Montana spielt für Ihr leben gern mit Ihrem Kong. Am liebsten würde sie Tag und Nacht damit schlafen - Maulsperre gerne hinnehmend. Aber auch für andere Hunde ist sie ein toller Spielpartner. Plüschtiere sollten unserer Maus nicht zu nahe kommen, da wie auch bei Rikki die Füllung raus zu zupfen eine grosse Versuchung darstellt. Sie kann recht grob spielen aber auch sehr sanft - mit Rikki eher grob. Der arme Kerl muss manchmal schon leiden. Man merkt aber das es den anderen Hunden so gefällt wie sie es eben macht. Immer wieder bewundert wird Montanas Kreisel. Sie kann sich wie der wind auf der Stelle um die eigene Achse drehen. Ach ja Ihren Kong gibt sie nur ungern wieder her, da wird mit allen Tricks und Mitteln versucht den Zweibeiner zum aufgeben zu bewegen. Da wird mit den Pfoten die Schnur gehoben, sich auf die Schnur gelegt und neuerdings fängt sie im Zerrspiel auch noch jämmerlich an zu wimmern und hat mich damit schon ein paarmal hereingelegt. zurück
Fressen:
Montana ist ein Fressmonster. So schnell kann man gar nicht schauen wie das Futter in Ihrem Rachen verschwindet. Sie frisst fast alles. Im Gegensatz zu Rikki bettelt sie aber eigentlich nur sehr selten, dann jedoch auch echt süss. Da wird dann mit Ihren Pranken nach einem gehauen, in den Po gestupst, Diener gemacht oder Laut gegeben. Sie trippelt dann wie ein kleines Zirkuspferdchen um einen herum. Da Montana ja recht selten von sich aus etwas fordert oder beginnt, bekommt sie entgegen meiner sonstigen Einstellung dann ein kleines Schmankerl gereicht, sie strahlt dann immer wie ein Honigkuchenpferdchen. zurück
Fahre ich nach oder durch Ailringen, geht es echt ab im Auto, es könnte ja zur "Omi" gehen, meine Mutti füttert die armen Hunde immer als erstes mit Dosenfutter her. Man muss wirklich sagen sie schreit im Auto vor Freude. Als mal Besuch da war und ich sie mit Frühstück richten überraschen wollte, wurden sie von Montanas "freudenschreien" geweckt, Ihr Zimmer lag im EG auf der gegenüberliegenden Seite bei geschlossenem Fenster! zurück
Auto:
Unsere Knallmaus liebt das Autofahren und verbindet damit nur schöne Dinge. Biegt man in bekannte Wege ein fängt sie schon das winseln und jaulen an und freut sich auf das Gassigehen. Ja und nun kommt meine wahre Natur zu tage - ich quäle Hunde - Montana liebt das Rennen vor dem Auto. Da Rikki es jedoch nicht ganz so schön findet ist es aber zur wahren rarität geworden. Da ja Montanas grosse Leidenschaft das Rennen ist, kann sie das vor dem Auto wunderbar ausleben, da kann sie rennen nach Herzenslust, biege ich heute in Strecken ein, an denen sie früher (vor über 3 1/2J) voraus rennen durfte, sollte man sich besser Ohrenstöpsel rein machen. Sie beginnt hinten im Auto ein wahres Freudenkonzert wie bereits erwähnt, seit langem jedoch ohne Erfolg. Besonders schöne Erlebnisse, die über das Auto stattgefunden haben, bleiben für ewig in ihrem Gedächtnis und werden zu unserm Leidwesen leider auch auf andere Situationen ausgeweitet. Beispiel Urlaub Südfrankreich 2000: Hier fuhren wir täglich über einen absoluten Rumpelweg an den Strand. Schon nach dem ersten Tag bellte und jaulte Montana überschwinglich vor Freude, als wir auf diesen Weg einbogen. Heute macht sie es leider auch auf anderen "Rumpelwegen", das kann einem gelegentlich ganz schön auf den S.. gehen.
Ich frage mich sowieso ob Hunde irgendwie hellseherische Fähigkeiten haben, wenn ich zu meiner besten Freundin Marietta fahre, bin ich gute 45 min. unterwegs. Sowohl Landstraße als auch Autobahn, Montana liegt dann hintendrin und schläft, sobald ich jedoch noch ca. 2 km vom Ort entfernt bin, freut sie sich schon wie hund, jammert, jault, winselt. Woher weiß Sie denn im liegen, daß wir fast da sind, verändere ich mein Verhalten? Beim Hundeplatz ist es mir schon klar, da fahre ich an einer Ampel 90° links, dann weiß sie bescheid, aber eine Gerade ohne Bremsen, Kurve oder sonsteine fahrtliche Veränderung? zurück
Schmusen:
Montana ist die absolute Schmusemaus. Sie brummt schon fast wie eine Katze wenn sie sich richtig wohlfühlt, da macht es dann immer mhmhmhmhm. Umso enger der Körperkontakt umso besser. Inzwischen hat sie sich auch ihren Platz unter der Decke erkämpft. Ich finde es ja eigentlich schön, zumindest im Winter, da habe ich es immer schön war. Allerdings muß halt täglich das Bett gesaugt werden, aber ich habe ja einen lieben Partner, der das immer macht. Geht es Montana schlecht, sucht sie noch mehr Kontakt wie sonst schon, aber ohne aufdringlich zu werden. Die Wauzis schauen einen auch immer so "wissend" an - ich kann das nicht beschreiben. zurück
Mäuse:
Leider lebt Montana seit einiger Zeit das abgestellt Mäusebuddeln wieder vermehrt aus. Auf bestimmten Strecken muß ich dann echt ständig was sagen - Schuld natürlich Azali - seit einem Gassigang mit Azali, auf dem diese nur gewühlt hat, findet es auch unser Racker wieder toll. Sie reißt teilweise ganze Büschel Erde heraus. zurück
Fell:
Montana hat ein schönes glänzendes Fell. Jedoch ist zu sagen, daß sie ganzjährig haart. Zwar hat sie 2 "Haupttermine", aber ein gewisses Haarelassen ist das ganze Jahr zubemerken. Jedoch auch hier hat die Umstellung von FeFu auf Rohfütterung Erfolge erzielt. Auch der ohnehin nur leichte Hundegeruch ist noch schwächer geworden, wenn nicht gar ganz verschwunden. zurück
Fahrradfahren:
Unsere Knallmaus läuft gerne am Rad, da geht es doch etwas zügiger vorwärts, wobei auch das sich etwas geändert hat, seitdem wir Rikki haben. Da Rikki gemäß Whippetnatur eben seinen Trab zeigt, Galopp nur nach Aufforderung. Der Trab ist dann "leider" einer bestimmten Geschwindigkeitsgrenze unterlegen. Wir können dann eben konstant 15km/h fahren, wobei das bei Rikki doch schon sehr auf die Ballen geht, da er leider die weichen Straßenränder und Wiesen verschmäht und nur auf der Straße läuft. Hier kommt dann bei der Trabgeschwindigkeit schon ganz schön Schub auf die Pfötchen. zurück
Pferde:
Auch diese werden geliebt, war sie doch als Junghund immer gerne beim Reiten dabei. Zu dieser Zeit hatte sie auch mal Schweif-rein-beiß-Phasen. Aber die habe ich Ihr gleich wieder abgewöhnt. Auch als Sie mal im Galopp unter die Hufe kam, konnte sie in ihrer Begeisterung nicht stoppen. Man sieht deutlich, alles mit Tempo ist bei unserer Rennmaus äußerst angesagt. zurück
Hundeplatz:
Aufgrund Ihres Knies durfte Montana schon lange nicht mehr am Training vom Turnierhundesport teilnehmen, da ich sie einfach schonen wollte. Dabei ist sie wirklich super geeignet für solche Sachen. Sie ist da 300% bei der Sache und voll auf mich fixiert. Flüster, flüster, diese fixiertheit hat leider aufgrund meiner Lahmheit schon dazu geführt, daß sie ins Hindernis gerannt ist, da ich ihr nicht vorher das Sprungkommando gegeben habe(Schäm). Ich möchte eigentlich nicht, daß die beiden ohne Kommando springen, auch wenns machmal nervt, aber Rikki hat einfach ein gewaltiges Sprungpotential, da sind mir eigenmächtige Sprünge zu gefährlich. Momentan (April 03) lasse ich sie wieder öfters am THS teilnehmen - ist für mich echt anstrengend mit 2 Hunden - kaum bist du mit einem durch, kommst du schon wieder mit dem anderen dran - habe ich das Gefühl es strengt zu sehr an, laufe ich nur slalom und laße die Hindernisse teilweise oder ganz aus. Wir beobachten jetzt einfach mal wie es ihr danach geht. Bisher nicht schlecht und sie macht es doch so wahnsinnig gerne:-(())
Aber auch Unterordnungsübungen werden mit Begeisterung absolviert, bekommt man doch am Ende der Übung den Kong geworfen. Für Aussenseiter sehen so manche Übungen zwar etwas mißglückt aus, aber das ist uns schnuppe. Sitzübungen muß sie wenn überhaupt dann nur im Ansatz zeigen und nur für Sekunden. Ansonsten habe ich statt Sitz einfach Steh eingeführt, da Sitz ihr einfach Schmerzen bereitet und das muß ganz einfach nicht sein. zurück
Coursen:
Montana ist der Courser überhaupt!! Nochmehr Begeisterung wäre ja schon fast tötlich. Nein im Ernst, Montana würde fürs Coursen sterben. Sie tillt da regelrecht aus, ist kaum auszuhalten, völlig weggedrehten, bis sie wenigstens 1 besser 2 runden drehen durfte dann wirds langsam besser. Da hat man dann auch keinerlei Angst vor Fremden mehr- im Gegenteil - hier muß man aufpassen, daß sie im Eifer rennen zu dürfen, nicht mal vor lauter Freude zwickt. zurück
Dreck:
Montana zieht Schmutz förmlich an. Mit ihr kommt man nicht sauber nach Hause. Dreckpfützen sind toll, schmierige Äcker und Wiesen einfach prima. Ich wurde, als sie noch klein war, auf dem Hundeplatz mal gefragt, ob der braune Dobermann mir gehören würde!! Gerade wenn sie so richtig schmutzige Pfoten hat, findet sie es toll hochzuhüpfen eigentlich aber nie bei mir -gr-, ich sag immer die Leutchen sind selber schuld. Wenn Montana auf sie zuläuft und sie schreien igitt Montana, geh weg und dann wie wild mit den Händen herumfuchteln, fühlt sie sich erstrecht angesprochen, umso mehr sie dann abgewehrt wird umso mehr versucht sie zu spielen und hochzuhüpfen - wie gesagt bei mir nur seltenst. Da sie auch immer am rennen ist, ist sie bei Regenwetter immer bei weitem mehr am Bauch verspritzt wie andere Hunde. Zum Glück trocknet das bei ihrem Fell recht schnell ab. Wenn ich Glück habe, ist dann bis Zuhause nichts mehr zu sehen.
Leider wälzt sich unsere Stinkemaus - daher auch der Spitzname - gerne in Kot. Daheim unterwegs geht es ja noch, aber im Frühjahr kann ich sie fast wöchentlich jeden Dienstag u. Samstag nach dem Hundeplatzbesuch waschen. Da muß irgendwas besonderes herumliegen. Im Sommer, Herbst und Winter läßt es wieder nach - aber das Frühjahr echt Sche... im wahrsten Sinne des Wortes. zurück
Mein ganz persönliches Resümee:
Der Dobermann gehört weder in die Hände von übertrieben gesagt antiautoritär erziehenden noch in die Hände von extrem "harten” und “kalten" Besitzern. Gerade Rüden benötigen doch eine feste Hand, neigen sie sonst etwas dazu gerade gegenüber anderen Hunden ausfällig zu werden oder die Rudelführung zu übernehmen. Zu fest angefaßt, zieht sich der Dobi in sein Schneckenhaus zurück, baut keine wirkliche Bindung auf und neigt wiederum zu Auffälligkeiten. Schutzdienst über Druck führt aufgrund Gesprächen mit Anhängern solcher Methoden zur Bissigkeit (Wehrtrieb) im schlimmsten (oder auch nicht) Fall gegen den Besitzer und führt oft zum Einschläfern. Ausbildung über den ausgeprägten Spiel- und Beutetrieb bringt einen absolut einsatzfreudigen Hund zu Tage. Immer wieder mußte ich hören: .. mußte eingeschläfert werden, erst wollte er nicht "beißen", nach Schlägen und Druck-Zwang, wendete er sich dann gegen den Mann... Diese Hunde sind zu sensibel für eine solche Art der Ausbildung, aber es sollte doch in der heutigen Zeit bei keiner Rasse mehr Anwendung finden. Zeigt sich doch, daß "neumodisch" ausgebildete Hunde auch unter Druck effizienter arbeiten und keine Blockaden aufzeigen. Jedoch ist es sehr schwer zur Rasse allgemein etwas zu sagen, da wir nur diesen einen Dobi unser eigenen nennen, bei anderen sieht man nur die wenige Zeit die man mit ihm verbringt, kennt die näheren Umstände, das heimische Umfeld aber eigentlich nicht. Montana z.B. könnte man abgesehen von ihrer fehlenden Sozialisation als leicht erziehbar und auch anfängergeeignet bezeichnen, ansonsten würde ich eher zum Gegenteil tendieren. Aber wie in jeder Rasse gibt es solche und solche, das A und O in der Anschaffung ist einen gut sozialisierten Hund von einwandfreien Züchten zu holen, der bereits in den ersten Wochen seines Lebens möglichst viele Situationen positiv behaften konnte. Zudem ist wichtig von anfang an eine gute Welpenschule zu besuchen. zurück
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