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Haftungsausschluss 

Die Ernährung unserer beiden Hunde ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Vielleicht hat der eine oder andere schon von dieser Art der Fütterung gehört - BARF.

Für uns ist die Ernährung mitunter der wichtigste Punkt zur Erhaltung der Gesundheit unserer Vierbeiner. Auch wir haben uns Anfangs aus der Verantwortung gezogen und uns auf die Augenschmiererei der Tierfutterhersteller verlassen. Nicht einmal weil es einfach bequemer und leichter ist, einen Fertigfuttersack zu kaufen, sondern weil wir relativ blind den Aussagen der Werbung und der Meinung der großen Masse vertraut haben. Wobei ich sagen muß, daß ich selbst zu Fertigfutterzeiten im Zoofachhandel nicht gerade gern gesehener Gast war. Da ich schon immer sehr genau hinterfragt habe, was z.B. der Begriff Antioxidante oder K3 zu bedeuten hat.

Wenn man jedoch mal überlegt wie man sich selber ernährt, stelle ich es mir nicht gerade gesund vor, jeden Tag den selben “Einheitsbrei” hinunterwürgen zu müssen. Jedes Lebewesen auch der Hund ist ein Individium und benötigt daher eine auf ihn abgestimmte Ernährung.Wenn ich mir mal so die Zutaten im Hundefutter anschaue ist die Deklaration manipulierter Vorprodukte duch krankheitshemmende (Antibiotika) oder wachstumsfördernde Stoffe (Hormone), Insekt- und Pestizide, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker,Zusatzsoffe gegen lagerbedingte Fraß-, Schimmel - und Oxidationsschäden und vielem mehr greift diese Vorschrift nicht. Zur Verdeutlichung: Ein Unternehmen bezieht zur Herstellung seines Futters tierisches Fett von einer Fettschmelz(oft Tierkörperbeseitunguns-Unternehmen) auf dem Rohstoffmarkt. In den meisten Fällen ist dieses Fett chemisch konserviert. Der Futterhersteller braucht diese Konservierungsmittel jedoch nicht zu deklarieren, da er sie dem Endprodukt Futter nicht zugefügt hat.

Die Aussage vieler Futterhersteller, nur mit Vitaminen, ein Futter bis zu 12 Monate und mehr haltbar zu machen ist nachweislich falsch. Kein derzeit bekanntes Vitamin ist dazu in der Lage! Die Lebensmittelindustrie wäre sicherlich begeistert, wenn es so einfach wäre. Bei genauer Analyse stellt man fest, daß alle bedenklichen Konservierungsstoffe wie BHT,BHA und Etoxiquin, um nur die populären zu nennen, nach wie vor in den meisten Futtersorten enthalten sind.

Hauptbestandteil des Hundefutters ist jedoch Getreide. Wenn man Glück hat enthält ein FeFu (Fertigfutter) gerademal 20 - 25% tierische Bestandteile, dabei ist der Hund ein Fleischfresser und sollte min. 50% des Futters als Fleisch zu sich nehmen. In diesen 20 - 25% sind aber bereits das Fell, Blut, Kot, Federn u.a. enthalten, somit nicht einmal ein reiner Fleisch/Knochenanteil!

Hunde haben einen kurzen Darm und eine viel stärkere Magensäure als z.B. wir Menschen. Er hat Zähne zum reißen und Kauen von Fleisch und Knochen - warum wohl haben so viele herkömlich mit FeFu ernährte Hunde Zahnsteinprobleme bereits in jungen Jahren. Da der Darm so kurz ist, verdaut der Hund auch schnell. Füttert man gekochte Knochen kann das für den Hund lebensgefährlich sein, da diese dann im Gegensatz zu rohen Knochen hart werden und durch absplitternde scharfe Knochenteile gefährliche innere Verletzungen entstehen können. Rohe Knochen hingegen sind relativ weich und leichter verdaulich.

Von den meisten Tierärzten werdet ihr auf Fragen zur Knochenfütterung zu hören bekommen, das der Hund aufgrund der langen Domestizierung nicht mehr in der Lage ist, Knochen zu verdauen. Es ist jedoch genau umgekehrt. Um sich in der Ernährung umzustellen benötigt ein Organismus min. 10.000 Jahre. Fertigfutter wie wir es heute haben, gibt es jedoch erst seit ca. 60 Jahren. Schaut man sich einmal den Gesundheitszustand unserer treuen Vierbeiner an, hat sich dieser in den letzten Jahrzenten drastisch verschlechtert.
Zutaten die in vielen FeFu verarbeitet werden:
Soja,Weizen,Mais: Sind laut wissenschaftlichen Untersuchungen die Hauptauslöser unterschiedlicher Allergien. Ins Futter kommen in den meisten Fällen höchstens die Abfallprodukte dieser Getreidesorten. Maismehl ist der gemahlene ganze Maiskolben!
Getreide aus gentechnisch manipuliertem Saatgut: 80% der weltweit erzeugten Sojabohnen, sowie der Großteil an Futtermais, speziell in den USA, stammen aus genmanipuliertem Saatgut.
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Weißer Reis, Braureis: Weißem Reis fehlen 75% seiner Nährstoffe. Braureis ist der ausgelaugte Rest aus der Bier- und Schnapsherstellung.
Tierische Fette,Geflügelfette: Meistens Abfall. Diese Fette müssen dehydriert werden, um sie im Hundefutter zu verwenden. Eine Folge davon ist, daß sie oft ranzig werden. Eine US-Studie ergab eine erhöhte Krebsgefahr sowie die Zunahme von Tumoren und Herzproblemen. Des weiteren werden oft Abfallprodukte wie altes Fritierfett als “wertvolles Fett” verarbeitet. Der Dioxinskandal in Belgien wurde durch eben solches, verunreinigtes Fett das dem Futter zugefügt wurde ausgelöst. Die meisten Tierkörperbeseitiger in Holland, Belgien und Deutschland haben als zweiten Gewerbezweig die Fettherstellung. Neueste Untersuchungen in der Schweiz kamen zu dem Ergebnis das die Hälfte der “Futterfette” mit Mineralöl verseucht sind.’

Eier: Auch hier ergaben Proben und Untersuchungen in der Schweiz deutliche Anzeichen von Verunreinigungen mit Mineralöl.
Zuckerrüben, Mais-,Weizen und Reisgluten:Klebriger eiweißhaltiger Rest aus der industriellen Verarbeitung. Hält Giftstoffe im Körper fest, so daß diese nicht sofort auf natürliche Art ausgeschieden werden können(Durchfall verhindern) Resultat ist eine Überfunktion von Nieren und Leber, da diese Stoffe ständig abgebaut werden müssen.

Sonnenblumen-Mais-und Distelöl: Hoher Konsum von Sonnenblumenöl begünstigt Veränderungen im Erbgut, die zu krebs führen können. Das Schwedische Institut für Krebsforschung fand in neuesten Untersuchungen heraus, daß diese Öle die Krebsentstehung um bis zu 60% beeinflussen können. In Versuchslaboren wird schon siet Jahren Sonnenblumenöl an Ratten zu Wachstumsbeschleunigung der Tumore gefüttert.

Fleischmehl: Kann, wenn nicht näher bezeichnet, alles beinhalten. Stammt dann meistens von Abdeckern. Besteht oft aus Schlachtabfällen vom Schwein, diese Enthalten Stresshormone und Antibiotika-Rückstände. In Deutschland, Belgien und Hollfan ist die Zugabe von Antibiotika und anderen wachstumsfördernden Mitteln im Futter noch erlaubt. In Schweden ist zwar die Antibiotikazugabe im Futter verboten, nicht jedoch per Injektion. So ist die Spritze dort die Futterergänzung. Bei Futtermittelherstellern in Frankreich und Holland wurde Klärschlamm im Futter gefunden.

Hinweis zum Entschlüsseln der Inhaltsangeben für Hundefutter:
Maßgebend für die tatsächlichen Inhaltsstoffe ist nicht der Prospekt sondern die Angaben auf der Verpackung!! Oftmals sind hier schon recht drastische Unterschiede zu beobachten. Aus einem Lann-Reis Menü werden dann auf der Verpackung Aussagen wie enthält min. 4% Lamm. Woraus mag in solchen Fällen wohl der Rest bestehen?

Über den im Futter befindlichen Anteil des jeweiligen Inhaltsstoffes gibt die Verpackungsbeschriftung Aufschluss. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, daß die Reihenfolge der Inhaltsstoffe mit deren Anteil im Futter gleichzusetzen ist. Die Zutate die an erster Stelle steht, muß folglich auch den Hauptbestandteil des Futters darstellen.

Die folgenden Beispiele sollen zeigen, wie hier das Auge des Verbrauchersd getäuscht werden kann:
Ei Lamm&Reis Futter hat eine Zutatenliste die wie folgt beginnt: Lammmehl, Braureis, Reismehl, Reisglutenmehl, Hühnerfett... Auf den ersten Blick amg der Käufer denken, daß das Futter als Hauptbestandteil aufgespalten. So stehen an zweiter bis vierter Steller nur Reisprodukte, d.h. das Futter besteht zum überwiegenden Teil aus Reis, vermutlich aus für die Hundeernährung minderwertigen Braureis. Häufig folgen weitere tierische Inhaltsstoffe wie in unserem Beispiel Hühnerfett, so daß aus dem vermeintlichen Lamm&Reis Futter ein Produkt mit Geflügelanteil wird.
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Eine weitere beispielhafte Zutatenliste beginnt so: Maismehl, Mais, Griebenmehl, Geflügelfett...Maisfasern. Hier stehen bereits zwei Maisprodukte an den ersten Stellen der Zutatenliste - ein weiteres folgt später. Daraus kann man entnehmen, daß dieses Futter zum überwiegenden Teil aus Mais besteht. Hinzu kommen Inhaltstoffe wie Rübenschnitzel, Reis und Soja.

Hat ein als “Premiumfutter” oder “hochwertiges” Futter bezeichnetes Produkt eine solche Zusammensetzung, so sollte Ihnen dies zu denken geben.

Häufig finden sich in Hundefuttermitteln Inhaltsstoffe mit den Bezeichnungen “pflanzliche Nebenprodukte, Getreidenebenprodukte”. Auch der Begriff “Nebenprodukte der Müllerei” ist vielfach zu finden. Unserer Meinung nach verdienen solche Inhaltsstoffe ein einfaches Wort: ABFALL!!


(Inhalt aus Verbraucherinfo - Hund v. Solid Gold u. weiteren Quellen sowie eigener Recherchen)

Ja aber was füttere ich denn nun eigentlich?
Ich bin so gesehen kein “richtiger” BARFER. Ich füttere nicht nach Tabellen, wiege mein Futter nicht ab. In die Schüssel kommt was gerade greifbar ist und was die Wauzis eben so fressen.

Hauptnahrungsmittel sind bei uns Hähnchenkarkassen(Gerippe vom Hähnchen) vom Biohof. Diese lasse ich durch den Fleischwolf und gefriere das Hack portionsweise ein.

Ansonsten gibt es des weiteren an tierischem Futer:

Vom Rind: Fleisch (z.B. Schwanzfleisch, Muskelfleisch), Rinderknochen(z.B. Rinderbrust,Fleischknochen, Sandknochen,gel.Markknochen), Innereien (Herz , Leber, Niere). Sonst was eben noch so zu bekommen ist wie z.B. Schlund, Pansen, Blättermagen, Lunge. Gelegentlich kaufe ich auch Hähnchenleber und Herzen, sowie gefrorene Kaninchenteile.

Als “Beilage” gibt es: Karotten, Äpfel, Birnen, Trauben, versch. Salate, Zuccini, Kiwi, Wassermelone, Bananen, Zitronen, gelegentlich gekochte Kartoffeln/Nudeln/Reis, Aubergine, auch schon mal Orange oder frische Pilze, Ingwer, Artischocke, Broccoli, Blumenkohl, frisches Blau/Sauerkraut, rote Beete, Paprika, Tomaten, Aprikosen, Pfirsiche.

Verschiedene Gemüsesorten sind “blähend” wie z.B. sämtliche Kohlarten oder Blau/Sauerkraut. Diese Dinge sowie Nachtschattengewächse (z.B. Tomate) werden in Kleinstmengen unter anderes Gemüse gemischt.

Dazu füttere ich eigentlich alles was mir so unter die Finger kommt und das die Hunde auch fressen: Weizenkeim, Maiskeim, Leinsamen, Kürbiskerne geschroten, Haferflocken, getrocknete Früchte, Mohn, gemahlene Nüsse, Eier, Quark, Naturyoughurt, Frischkäse, gelegentlich Milch, Käse, trockene Volkornbrötchen (Leckerlie), hin und wieder selbstzusammgestellte Kräutermischung, Bienenpollen, Biodarmpulver (getrockneter Pansen, Fell, Panseninhalt), tägl. Seealgenmehl, Muschelmehl, 100% Löwenzahnsaft, Honig und sicherlich noch so manches mehr.

Dann natürlich die verschiedensten Ölsorten: Leinsamenöl, Walnußöl, Knoblauchöl, Traubenöl, Olivenöl, Kürbiskernöl, Sesamöl, Fischöl, Rapsöl...

Was vielleicht auch einige interessiert zum Thema füttern - die Zubereitungszeit. Es wäre gelogen würde ich sagen es macht nicht mehr arbeit wie FeFu. Ich fahre momentan noch ca. 2 mal monatlich zum Schlachter und hole dort mein Fleisch. Habe ich erst mal meine neue Gefriertruhe werde ich nicht mehr so häufig fahren, da ich dann größere Mengen auf einmal verarbeiten kann. Das Fleisch wird am gleichen Tag verarbeitet und zerschnipselt-eingefroren, ebenso beim Gemüse. Ich tippe mal auch ca. 5 Std. Arbeitszeit im Monat. Bei der täglichen Fütterung benötige ich ca. 5 Minuten pro Mahlzeit zur Zubereitung. (Inzwischen ist die Truhe da und ich habe bereits seit über 3 Monaten nichts mehr verarbeiten müssen und die Truhe ist noch halb voll.

Bis Frühjahr 2002 habe ich noch 3 mal tägl. gefüttert, heute füttere ich nur noch 2 mal am Tag/frühs und abends und fahre damit eigentlich recht gut.


Erfahrungen mit der Rohfütterung:

Tja was kann ich so an Erfahungen nach der Umstellung berichten, bzw. welche Vor- und Nachteile hat diese Fütterungsart gegenüber dem Fertigfutter.

Montana: Bei Montan hat sich äußerlich nicht viel verändert. Sie hat und hatte schon immer ein schönes glänzendes Fell. Allerdings ist positiv zu vermerken, daß sie nicht mehr das ganze Jahr hinduch konstant stark abhaart. Sie haart zwar auch heute noch aber konzentriert auf wenige Abschnitte im Jahr und dazwischen dann gering bis gar nicht mehr.
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Ich würde auch den Hundegeruch als geringer bezeichnen. Zudem (auch wenn meine Freundin Mariette jetzt aufschreit:-)) pupst Montana eigentlich seit der Umstellung nicht mehr. Früher hatte sie wie auch Rikki des öfteren starke Winde. Natürlich kommt das auch heute gelegentlich noch vor - eigentlich immer nur wenn wir mit Marietta im Auto unterwegs sind - was das wohl zu bedeuten hat, grins! Aber eben nur noch sehr selten.

Bei Montana der einschneidenste Pluspunkt sind jedoch Ihre Analdrüsen. Montana hatte im Jahr vor der Umstellung immer wieder sehr große Probleme mit verstopften Analdrüsen obwohl sie immer einen sehr schönen festen Kot abgesetzt hat. Seit der Umstellung auf Rohfütterung ist es nur noch selten vorgekommen und dann immer zu Zeiten in denen ich sie aufgrund Bewegungseinschränkungen auf Diät gesetzt hatte. Bei diesen Diäten habe ich den Fleischanteil stark reduziert und den Gemüseanteil dafür entsprechend erhöht. Für mich ist das ein weiteres Indiz darauf, daß die höhe des Fleischanteiles eine sehr große Rolle in der Gesundheit unserer Hunde spielt. Vielleicht könnte man dem immer stärker zunehmenden Problem der Analdrüsenverstopfungen einen Einhalt gebieten, wenn man zumindest zum FeFu noch Fleisch und Knochen zufüttert.

Dazu fällt mir übrigens gerade ein, hatte mein TA damals auf meine Frage bezüglich zusammenhang zwischen Analdrüsenverstopfung und Ernährung geantwortet, daß hier kein Zusammenhang besteht. Man könnte durch Fütterung dieses Problem nicht beheben. Ich kann inzwischen anderes bezeugen!

Desweiteren haben meine Hunde seither eine super Wundheilung. Bei Rikki hat sich früher eine Wunde relativ schnell entzündet, heute ist das kein Thema mehr ich trage bei solchen kleineren “Kratzern” auch keine Salben mehr auf.

Bei Montana wächst das Fell wahnsinnig schnell wieder nach und selbst auf großen OP-Narben sprießt auch wieder Fell und verdeckt diese fast vollständig.

Die Zähne sehen auch immer schön sauber aus, Knochen sind die natürliche Zahnreinigung. Wobei es bei der Gesundheit der Zähne nicht unbedingt nur auf weißheit ankommt. Wichtig ist vorallem auch das Zahnfleisch, oft liegen hier unbemerkte Zahnfleischentzündungen vor.

Bei Montana hat sich mit der Rohfütterung ein schnelleres Krallenwachstum eingestellt.

Die Kotmenge hat sich vorallem bei Rikki trastisch reduziert. Rikki hat zu FeFu-Zeiten im Durchschnitt 5 mal pro spaziergang gekotet. Heute 2 mal, und hier mini Häufchen. Fefu Katzen machen doppelt so groß!

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