Zum korrekten Anzeigen dieser Seite stellen Sie bitte Ihren Browser auf Schriftgrad “mittel” oder “klein”. beste Ansicht mit MS-Internet-Explorer 1024x768 Pixel!

Haftungsausschluss 

Dies ist unser Hauskater, geb. ca. 1995

Rufname: Bilo oder Bilo-Bilo

Familienmitglied seit Ende November 2000

Wesen: Bilo ist sehr sehr verschmust und anhänglich, in Bezug auf Streicheleinheiten kann er sehr stur sein:-)

Hauptmerkmal: schmusen, schlafen, fressen

 

Im Herbst 2000 überkam uns das Gefühl, dass unsere Familie noch etwas Zuwachs gebrauchen könnte. Wir überlegten uns, was wohl am besten zu uns passen würde. Wieder wie früher ein Chinchilla, ein Meerschweinchen oder ein Hase? Oder vielleicht doch lieber wieder eine Katze nachdem unser Sorgenkater Noah im Frühjahr überfahren worden war?

Eigentlich wollten wir ja keine Katze mehr, da Sie bei uns immer wieder ihr Leben lassen mussten, da eine Katze gegen ein Auto nunmal nicht die besten Chancen hat. Andererseits würde es den Hunden gut tun wieder eine Katze im Haus zu haben.

Na egal wir fuhren also mal wieder Sonntags ins Tierheim. Zuerst schauten wir uns die Nager an, es waren jede Menge süsser Hasen und Meerschweinchen, Chinillas und sogar ein Graupapagei zu sehen. Auf Grund des doch etwas höheren Zeitaufwandes entschieden wir uns jedoch für keines dieser Tiere.

Dann ging es ins Katzenhaus. Schade sie hatten keine junge Katzen mehr. Und wir wollten doch diesmal die Katze nicht mehr aus dem Haus lassen. Sie sollte eine reine Wohnungskatze werden.

Doch da führte uns der Tierpfleger zu einem Zwinger mit zwei Tigern - ein Geschwisterpärchen ca. 5 Jahre alt und reine Wohnungskatzen. Wir setzten uns zu den beiden in den Raum. Lilli kam sofort angeschnurrt. Bilo war etwas zurückhaltender. Die Beiden gefielen uns ausnehmend gut - doch es gab da ein “kleines” Problem. Die Beiden konnten nur zusammen vermittelt werden. Aber 2 Katzen? Das war uns doch etwas zu viel:-( Auch kannten die Beiden ja dazu keine Hunde, hatten in Ihrem Leben vermutlich noch nie einen gesehen, ausser im Tierheim beim vorbeilaufen.

Wir waren hin- und hergerissen. Was tun?

Wir entschieden uns gegen die Beiden, setzten uns ins Auto und fuhren Richtung Heimat. Weit kamen wir jedoch nicht, diesmal war ich diejenige die die Beiden so toll fand und über ihren Schatten sprang. Wir drehten um und holten die Beiden mit nach Hausen.

Die ersten Wochen war von den Beiden nicht viel zu sehen. Bilo lag nur unter dem Schrank. Lilli lag auf dem Schrank. Jedoch wagte sich Lilli immer wieder mal hervor. Die Beiden kamen immer abends aus Ihren Schlupflöchern wenn ich mit den Hunden ins Schlafzimmer abgezogen war. Dann sassen sie bei Axel im Arbeitszimmer und schnurrten um die Wette. Aber auch jetzt war Lilli immer an der vordersten Front, Bilo eher im Hintergrund.

Nachts hörte man öfters wie die Beiden sich heftig zankten. Lilli klopfte den armen Bilo regelmässig durch.

So nach und nach gingen die Beiden aber auch schon mal raus an die frische Luft. Wir wollten es ihnen entgegen unserer anfänglichen Einstellung nicht verwehren. Lilli sass Stunden sehnsüchtig am Fenster. Ich denke lieber ein vielleicht kurzes aber dafür glückliches Leben für die Beiden. Bilo war jedoch nicht so stark daran interessiert, er ging als Tage - ja Wochen gar nicht raus. Lilli da schon öfters. Aber auch sie war mehr drin als draussen.

Jedoch auch unsere kleine Lilli fiel 2001 dem Strassenverkehr zum Opfer. Vermutlich war sie uns nachgelaufen, denn wir waren nur 5 min. weg. Als wir heimfuhren sah ich sie schon von weitem dort liegen. Sie war noch ganz warm. Es war einfach nur schrecklich! Ich nahm sie auf den Arm und trug sie nach oben. Die Hunde waren ganz aufgeregt, stupsten immer wieder hin. Wir haben dann ein 1 Meter tiefes Loch hinten am Pferdestall gegraben. Die Hunde schauten immer wieder nach Lilli. Jedoch ließ diese sich von den Beiden nicht mehr dazu bewegen aufzustehen. Lilli war wirklich eine traumhafte Katze. Wir vermissen sie immer noch sehr und werden sie nie vergessen.

Für Bilo schien jedoch dieses schlimme Ende etwas gutes zu haben. Er blühte nach Lillis Tod richtig auf. Hatten wir uns erst Sorgen gemacht, dass er grossen Kummer haben würde, da die beiden ja seit Geburt zusammen waren, war das Gegenteil der Fall. Bilo kam unter dem Schrank hervor. Also hatte er gar nicht so Angst vor den Hunden.

Jetzt kann man sich gar nicht mehr vorstellen, dass Bilo ein zurückhaltender Kater gewesen sein soll. Im Gegenteil! Der freche Kerl lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen, wenn er der Meinung ist es wäre Zeit für Schmuseeinheiten! Besuch ist nicht mehr vor ihm sicher. Sie werden unnachgiebig umschnurrt.

Selbst so mancher der eigentlich Katzen nicht mag, wird von unserem Bilo um den Finger gewickelt. Bilo spricht sehr viel mit einem. Sagt man Bilo maunzt er. Bilo ist wirklich ein toller Kerl.

An der Fütterungsart BARF hat Bilo sichtlich den grössten Vorteil. Von Anfang an hat Bilo viel gebrochen(FeFu-Zeiten) oder aber er hatte den dünnsten Durchfall der Welt.

Heute ist Bilo der begeisterte BARFer im Haus überhaupt. Er liebt rohes über alles. Sein Brechreiz ist weg, Durchfall ein Fremdwort. Doch wehe ich muss ihm mal wieder was fertiges füttern, da ich für ihn nichts da hab!

nach oben

nach oben